Abtauung
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muss bei Luftwärmepumpen durchgeführt werden, wenn der Verdampfer vereist ist. Die Vereisung tritt auf, wenn sich die Außenlufttemperatur dem Gefrierpunkt von Wasser (0 °C) nähert. Dann kondensiert der in der Luft enthaltene Wasserdampf am Verdampfer der Wärmepumpe und vereist diesen. Da das Eis den Wärmeübertrager verstopft und so schlechter die Wärme aus der Luft aufgenommen werden kann, sinkt die Effizienz der Wärmepumpe. Es gibt verschiedene Strategien um den Verdampfer wieder abzutauen.
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Bilanzgrenze
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bezeichnet die Begrenzung eines Bereichs für den eine Leistungs- oder Energiebilanz erstellt wird.
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Bivalenzpunkt
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ist der letzte Betriebspunkt bei der Bivalenztemperatur bis zu dem die Wärmeversorgung alleinig von der Wärmepumpe übernommen wird. Unterhalb der Bivalenztemepratur können Heizstäbe oder andere Wärmeerzeuger zugeschaltet werden.
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Coefficient of Performance (COP)
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zu Deutsch Leistungszahl. Beschreibt die Effizienz einer Wärmepumpe.
Wie viel Wärmeleistung wird pro zugeführter elektrischer Leistung abgegeben.
Der COP hängt von den Temperaturen der Wärmequelle und -Senke, sowie von der aktuellen Teillast ab. Unter typischen Bedingungen erreichen Haushaltswärmepumpen COP-Werte zwischen 2 und 5.
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Deckungsanteil
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ist ein relatives Maß, welches angibt, wie viel Wärme von der Wärmepumpe im Verhältnis zur Gesamtwärme bereitgestellt wird.
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Effizienz
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ist die allgemeine Bezeichnung für die Relation von Nutzen zu Aufwand. Ein Beispiel für einen Effizienzparameter bei einer Wärmepumpe ist die Leistungszahl (COP).
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Elektrische Energie
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ist das Integral der elektrischen Leistung über der Zeit. Bei konstanter elektrischer Leistung ist die elektrische Energie das Produkt aus elektrischer Leistung und der Zeit. Ihre typischen Einheiten sind Joule (J) oder Kilowattstunden (kWh).
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Endenergiebedarf
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ist die Energiemenge, die der Anlagentechnik zur Verfügung gestellt wird, um die festgelegte Rauminnentemperatur und die Erwärmung des Warmwassers über das ganze Jahr sicherzustellen.
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Energie
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gibt es in verschiedenen Energieformen, die ineinander umgewandelt werden können. Beispiele von Energieformen sind potentielle, kinetische, elektrische, chemische und thermische Energie. Es gibt höherwertige Energieformen, diese können zu 100 % in die jeweils andere Energieform umgewandelt werden, zum Beispiel elektrische Energie. Thermsiche Energie bei niedrigen Temperaturen ist die Energieform mit dem geringsten Wert. Energie kann aus einem System heraus oder in ein System hinein transportiert werden. Dies kann durch Wärmeabgeben, Arbeitleisten oder Strahlungaussenden geschehen. Es ist jedoch nicht möglich, Energie zu erzeugen oder zu vernichten.
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Energieträger
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bezeichnet alle Quellen beziehungsweise Stoffe, in denen Energie mechanisch, thermisch, chemisch oder physikalisch gespeichert ist. Aus Energieträgern kann direkt oder durch Umwandlung Energie gewonnen werden. Unterschieden werden Primär- und Sekundärenergieträger.
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Fluid
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ist der Oberbegriff für flüssige und gasförmige Substanzen.
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Global Warming Potential (GWP)
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(GWP), zu Deutsch Treibhauspotential, ist eine Kennzahl die zur Bewertung der Klimaschädlichkeit chemischer Substanzen herangezogen wird. Es drückt aus, wie schädlich die Masse einer Substanz im Vergleich zur Masse von Kohlendioxid (CO2) ist. Zum Beispiel hat das synthetische Kältemittel R-134a ein GWP von 1430 und trägt somit pro Masse, 1430 mal so viel zum Treibhauseffekt bei, wie CO2. Das GWP kann auf verschiedene Zeithorizonte bezogen werden. Typisch ist die Angabe GWP100, also die Treibhauswirkung über 100 Jahre.
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Heizgrenztemperatur
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ist die Außentemperatur, oberhalb derer die Heizung abgeschaltet werden kann. Sie ist gebäudespezifisch und kann für Passivhäuser Werte um 5 °C annehmen. Für schlecht isolierte Häuser allerdings auch nur knapp unter 20 °C sein.
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Heizlast
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ist der Leistungsbedarf für die Raumheizung unter festgelegten Randbedingungen.
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Hilfsenergie
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, die von Heizungs-, Kühl-, Trinkwarmwasser-, Raumluft- einschließlich Lüftungs- und Beleuchtungssystemen zusätzlich für Pumpen, Ventilatoren, Regelung, Elektronik usw. verwendet wird, um die Nutzenergiebereitstellung zu ermöglichen.
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Jahresarbeitszahl (JAZ)
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Die Jahresarbeitszahl (JAZ) setzt die in einem Jahr bereitgestellte Wärmemenge ins Verhältnis zur dafür aufgewendeten elektrischen Energie. Sie gibt entsprechend die energetisch gewichtete mittlere Effizienz einer Wärmepumpe an.
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Kaskade
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bezeichnet das in Reihe schalten von Wärmepumpen. So pumpt z. B. die 1. Wärmepumpe von 0 auf 50 °C und die 2. Wärmepumpe von 50 °C auf 100 °C.
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Kreisprozess
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steht für die wiederholte Veränderung z. B. der Temperatur eines Stoffes durch eine Maschine. Innerhalb einer Wärmepumpe strömt das Kältemittel im Kreis durch mehrere Apparate, die je nach Apparat Druck und/oder Temperatur des Kältemittels verändern. Dieser Kreisprozess ist geschlossen. Das heißt, dass das Kältemittel den Kreisprozess nicht verlässt. Offene Kreisprozesse sind z. B. Verbrennungsmotoren, in die immer neue Luft und neuer Brennstoff eintritt und als Abgas wieder verlässt.
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Monoblock
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ist die Bezeichnung für Wärmepumpen, die alle Komponenten des Kältekreises (Verdampfer, Verdichter, Kondensator und Expansionsventil) in einem Gehäuse vereinen. Diese Bauform wird vor allem für Wärmepumpen mit brennbaren Kältemittel verwendet, damit diese Außen aufgestellt werden können und so das brennbare Kältemittel im Falle einer Leckage nicht in den Innenraum austreten kann.
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Norm-Gebäudeheizlast
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ist die Heizlast eines Gebäudes unter Normbedingungen für die Temperaturen auf der Außen- und Innenseite.
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Norm-Heizlast
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beschreibt den Leistungsbedarf eines Gebäudes für die Raumheizung nach DIN EN 12831-1.
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Nutzwärmebedarf
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ist der rechnerisch ermittelter Wärmebedarf, der zur Aufrechterhaltung der festgelegten Rauminnentemperatur während der Heizzeit benötigt wird.
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Primärenergiebedarf
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schließt den Energieinhalt des Brennstoffs, die Hilfsenergien für die Anlagentechnik und die Energiemengen, die durch vorgelagerte Prozessketten außerhalb des Gebäudes bei der Gewinnung, Umwandlung und Verteilung der jeweils eingesetzten Brennstoffe enstehen mit ein. Verglichen mit der Finanzwelt wäre dies der Bruttolohn.
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Pufferspeicher
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sind isolierte Behälter, in denen sich typischerweise Wasser befindet. Durch die Veränderung der Temperatur des Wassers im Speicher kann thermsiche Energie geladen oder entladen werden.
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Splitgerät
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teilen die Komponenten des Kreisprozesses auf die Innen- und Außeneinheit auf.
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Taktbetrieb
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ist ein Betriebszustand, bei dem die Wärmepumpe nicht kontinuierlich läuft. Bei zu häufigen Ein- und Ausschaltvorgängen leidet die Effizienz der Wärmepumpe und auch der Verschleiß an den Komponenten der Wärmepumpe nimmt zu.
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Temperaturänderung
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ist die wesentliche physikalische Größe beim Thema Wärme und Heizen. Eine Temperaturänderung hat eine Temperaturdifferenz zur Folge. Die physikalische Einheit von Temperaturdifferenzen ist das Kelvin (K). Umgangssprachlich werden Temperaturdifferenzen einfach nur mit Grad ° oder auch in °C angegeben. Während die Angabe ° nur unpräzise ist, ist die Angabe einer Temperaturdifferenz in °C falsch. Denn einige physikalische Gleichungen führen zu völlig anderen Ergebnissen, wenn dort die Differenzen in °C anstelle von K eingesetzt wird.
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Temperaturhub
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bezeichnet die Temperaturdifferenz zwischen Wärmequelle und Wärmesenke. Je kleiner der Temperaturhub, desto höher ist der COP der Wärmepumpe. Seine Einheit ist Kelvin (K).
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Temperaturspreizung
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bezeichnet die Temperaturdifferenz zwischen Vor- und Rücklauftemperatur. Ihre Einheit ist Kelvin (K).
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Umgebung
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spielt für Haushaltswärmepumpen eine große Rolle, da die Temperatur der Umgebung die Effizienz der Wärmepumpe maßgeblich mitbestimmt. Mit der Umgebung ist der örtlich begrenzte Zugang zu thermischen Energiequellen für die Wärmepumpe gemeint. Meist sind dies die am Haus befindliche Umgebungsluft oder das Erdreich im Garten.
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Umgebungstemperatur
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ist typischerweise die Außenlufttemperatur. Bei an das Erdreich gekoppelten Wärmepumpen kann dies auch die Erdreichtemperatur sein.
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Wärme
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ist eine Energieform. Sie fließt auf natürliche Weise von hohen zu kalten Temperaturen, also von warm zu kalt. Eine Wärmepumpe kehrt diesen natürlichen Fluss um. Ihre oft verwendeten Einheiten sind Joule (J) oder Kilowattstunden (kWh).
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Wärmequelle
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ist für die Wärmepumpe die Stelle von der Wärme aufgenommen wird. Die Wärmequelle kühlt sich dabei typischerweise ab. Wärmequellen können die Außenluft, Abluft, PVT-Kollektoren, Abwässer oder die Sole in einem Geothermiekreis sein.
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Wärmesenke
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ist für die Wärmepumpe die Stelle, an die die Wärme abgegeben wird. Die Wärmesenke wärmt sich typischerweise auf.
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Wärmetauscher
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wird umgangssprachlich für Wärmeübertrager verwendet.
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Wärmeträger
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sind Fluide, die Wärme von einem Ort zu einem anderen transportieren. Dies sind typischerweise Wasser, Luft oder Solen, also Mischungen aus Wasser mit Frostschutzmittel.
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Wärmeübertrager
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sind Apparate, in denen Wärme von einem auf einen anderen Fluidstrom übertragen wird. Eine Wärmepumpe enthält mit Verdampfer und Kondensator mindestens zwei Wärmeübertrager.
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